Glaubensgemeinschaften

Unsere Ideen und Impulse aus dem Wahlprogrammkapitel gibt es hier nochmal zum Nachlesen:

  1. Die christlichen Kirchen, die jüdische Gemeinde, die islamischen Glaubensgemeinschaften und andere anerkannte Religionsgemeinschaften sind für uns zentrale Träger gesellschaftlicher Verantwortung. Ihre Beiträge zur geistigen und geistlichen Orientierung, die soziale Heimat, die sie für viele Menschen bilden, ihr caritatives Engagement und ihre auch kritische Stimme in die Politik hinein, sind für uns unverzichtbarer Bestandteil einer menschlichen, lebendigen und vielfältigen Stadtgesellschaft. Mit ihrem tätigen Engagement, insbesondere zugunsten der Schwächeren, leisten sie einen wesentlichen Beitrag zum Zusammenhalt in Bremen und Bremerhaven. Wir brauchen dieses Wirken in der Mitte der Gesellschaft mehr denn je, denn Staat und Politik brauchen starke Partner zur Verteidigung von Gerechtigkeit, Offenheit und wertebezogenem Konsens. Wir werden den Dialog und die Zusammenarbeit mit allen Religionsgemeinschaften, die sich diesen gemeinsamen Zielen verpflichtet fühlen, pflegen und, wo möglich, ausbauen.
     
  2. Wir sehen mit Sorge, dass Religionsgemeinschaften nicht selten durch Hass und Intoleranz angefeindet und auch bedroht werden. Dass die jüdische Gemeinde dauerhaft bewacht werden muss, ist ebenso unvermeidlich wie unerträglich. Wir werden uns gemeinsam mit allen anderen demokratischen Kräften allen Tendenzen von antisemitistischem Denken und Handeln, aber auch anderen Formen religiöser Diskriminierung und Beeinträchtigung mit aller Entschiedenheit entgegenstellen. Wir werden, ggf. auch mit den Mitteln des Rechtsstaats, verhindern, dass Religion Gegenstand oder Ausgangspunkt von Hass oder Gewalt wird.
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