Jugend

Unsere wichtigsten Forderungen vorab, wir wollen:

  • die finanzielle Ausstattung der Jugendfreizeiteinrichtungen kontinuierlich verbessern und die Mittel für die offene Jugendarbeit und die Jugendverbandsarbeit auskömmlich finanzieren.
  • eine Jugendskaterbahn an einem in der Stadt gut erreichbaren Ort erhalten.
jugend

Unsere Ideen und Impulse aus dem Wahlprogrammkapitel gibt es hier nochmal zum Nachlesen:

  1. Wir werden den Satz ‚Kinder und Jugend sind unsere Zukunft‘ mit Leben füllen. Wir wollen das Erziehungsrecht der Eltern stärken, und, wo nötig, daran erinnern, dass dieses Recht auch eine Verpflichtung ist. Es konkretisiert sich in einem wertschätzenden Umgang, in einer angemessenen gesundheitlichen Vorsorge, in einer auch Bewegung und sozialen Kontakt gewährleistenden Freizeitgestaltung, in einem die individuelle Entwicklung förderlichen Wohnumfeld und in einer Ermöglichung des Kita- und Schulbesuches. Die öffentliche Hand gewährt hierzu unterstützend z.B. Kindergeld, auf dessen Erhöhung wir einerseits hinwirken wollen, dessen missbräuchlicher Zahlung wir andererseits stärker als bisher entgegentreten werden. Zur Einforderung von Verantwortung und zur Schonung öffentlicher Kassen gehört auch, konsequenter als bisher die finanziellen Unterhaltspflichten insbesondere nach Trennung von Ehepartnern durchzusetzen und verauslagte Beträge zurückzufordern.
  2. Auch die öffentlichen Pflichten zur Unterstützung unserer Kinder und Jugendlichen wollen wir stärker annehmen und erfüllen. Wir werden z.B.
    1. die Mittel für die offene Jugendarbeit und die Jugendverbandsarbeit auskömmlich gestalten, und
    2. die Pflege und Attraktivität von Spielflächen und Jugendfreizeiteinrichtungen zeitgemäß gewährleisten. Dazu wollen wir z.B. auch die Jugendskaterbahn an einem in der Stadt gut erreichbaren Ort erhalten.
  3. Aber auch die Verantwortung und Beteiligung von Jugendlichen wollen wir stärken. Ein Mittel dazu ist die Ehrenamtskarte, die wir insbesondere für Jugendliche attraktiver machen wollen. Ein weiteres Feld ist die Erweiterung der Rechte der Jugendbeiräte, die wir je zur Hälfte durch die Stadtteilbeiräte und durch direkt wählbare Kandidaten bei den Juniorwahlen besetzen wollen.
  4. Gelingende Erziehung bedarf jedoch immer häufiger der intensiveren Unterstützung. Dazu werden wir
    1. die Jugendämter angemessen ausstatten und entsprechend veränderter Bedarfe organisieren. Vordringlich ist dabei, die Zahl der vor Ort tätigen sog. ‚Case-Manager‘ so zu bemessen, dass sie nicht mehr als 30 ‚Fälle‘ zu betreuen haben,
    2. den Kinderpsychologischen Dienst (KIPSY) bedarfsgerecht so auszustatten, dass jederzeit eine notwendige Intervention sichergestellt ist,
    3. die Vernetzung mit den im Bereich der Schulen geschaffenen pädagogischen Unterstützungseinrichtungen (Regionale Beratungs- und Unterstützungszentren und Zentren für unterstützende Pädagogik, kurz ‚ReBuZ‘, bzw. ‚ZuP‘) zu verbessern, und
    4. Dienstleistungen für Kinder, Jugendliche und Familien unter der Verantwortung der Senatorin für Kinder und Bildung zusammenführen mit dem Ziel, Unterstützung aus einer Hand zu gewährleisten und Antragsbearbeitungen z.B. für das Elterngeld o.ä. in einer Zuständigkeit bündeln.